Killing Zone, die Antwort (der klägliche Versuch) von AKKLAIM auf Tekken 1, Battle Arena Toshinden und Soul Calibur 4 aufzuschließen oder „Eine Gurke Sondersgleichen“.
Dieses Spiel erschien in der Geburtsstunde der 3d -Kampfspiele in der man versuchte jeden Prügelschrott an den Mann zu bringen, daher die Aufmerksamkeit auf sich ziehende und in sich völlig stimmige Betitelung: „Sensationelles 3d – Beat‘em Up!“ Der Release war im Jahr des Goldenen Regenwurms 1996 und dieses Game rockte den Sommer und die Gemüter seiner Spieler im negativen Sinne.
Nach stundenlanger, sinnloser Suche und etlichen Anrufen bei Marcel d’Avis ist es nicht gelungen, Hintergrundinformationen zur Herkunft oder Handlungslinie dieses Blockbusters zu gewinnen. Die einzige sinnvolle Frage die sich hier aus dem Schlund der Hölle auftat lautet: „Willkommen in der Killing Zone! Was wird dich hier erwarten: Leben oder Tod?“ –> Völlige Scheiße!
Gameplay:
Das erste Faktum das es hier zur erwähnen gibt ist, dass dieses Spiel aus genau 3 verschiedenen Modi besteht die da heißen:
Normal Mode:
Ein Handelsüblicher Arcade Modus in dem es natürlich weder Vor- noch Abspann zu betrachten gibt und jeder Spieler sofort zum selben Ergebnis kommt: BULLSHIT!
Auto Mode:
Präzise Berechnung, eine klare Strategie oder auch „noch mehr BULLSHIT!“
Hier geht es um die höchst komplexe Aufgabe euer „lächerliches“ Monster durch Coaching zum Sieg zu führen. Dies geschieht wahlweise durch dümmliches Betätigen der Kreis-Taste für Angriff , Viereck-Taste für Gegner verfolgen, der Dreieck-Taste für Ducken und der X-Taste für, und jetzt haltet euch fest, „besondere Bewegungen“. Diese Tragen berauschende Namen wie z.B. Mittwochsmann, Todesspiralenbazooka, Raketenknie oder Seitenflugkniekick. Hier hat sich die Redaktion allerdings gefragt aus welchem Rektuum diese Bezeichnungen entnommen wurden.
Option Mode:
Ganz wichtig! Hier ist es möglich 2 verschiedene Einstellungen zu kalibrieren: Rundenzahl und Battletime. Hier noch weiteres anzufügen wäre schlichtweg mumpitz.
Die lahme Steuerung ist dermaßen träge, dass von der Eingabe bis zur Ausführung einer Bewegung etwa 1,5 Sekunden vergehen, was dem Spielfluss nicht zugute kommt! Das ist aber nicht das eigentliche Problem, dieses besteht nämlich darin, daß die Bewegungen die euer „Protagonist“ ausführt daran erinnern, wie ein 90 Jähriger Rentner dem im 2. Weltkrieg die Beine weggeschossen wurden versucht, in den 4ten Stock ohne Aufzug zu gelangen.
Spezialbewegungen sind mehr als hakelig Auszuführen und eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Da es natürlich keinen Trainingsmode gibt und von einer CommandList weit und breit nichts zu erkennen ist, müssen alle Moves mühsam aus der Anleitung entnommen werden, in welcher mit Schriftgröße sehr gegeizt wurde.
Grafik:
Das erste was besonders ins Auge sticht wenn man am Kampfgeschehen teilnimmt sind die Hintergrundwelten. Schlichtweg: Hinterunterletztes NES Niveau. Pixelhaufen die Büsche darstellen sollen, irgendwelche dummen Ketten die völlig Sinnlos in der Luft hängen oder ein roter Fußbodenteppich der einem die Kretze in die Augen treibt.
Die Actionsequenz im Bild unten zeigt wohl noch einen der schönsten „Böden“ im ganzen Spiel, aber auch dieser schwebt wie alle anderen einfach irgendwo im Nichts!
Die 7 (jaaa, ganze 7 spielbare Figuren) die eigentlich wie „killende Monster“ aussehen sollten, treiben jedem Normal denkenden Mongoliden ein verachtendes Lächeln auf die Lippen und setzen durch ihre dümmlichen und unnatürlichen Bewegungen dem ganzen die BULLSHITKrone auf.
Wenn man sich vor Augen führt dass auch die Playstation One schon eine 32-Bit Konsole war, ist die Farbausbeute dieses Spiels mehr als dürftig und führt bei längerer Spieldauer zu Augenkrebs, welcher in diesem Fall von der Krankenkasse nicht abgedeckt ist.
Ein klappriges Skelett, ein klumpiger Frankenstein, eine Schlangenfrau mit Wurstgliedern und eine Mumie mit Gummigliedmaßen, tut uns leid aber solche Nachgeburten will einfach keiner Sehen!
Fazit:
Wer schlechtes liebt und teures mag, der kriegts von Killing Zone, jeden Tag! Oder auch: Täglich frisch und lecker, alles Dreck vom Bäcker! Kurz: Meica, die Reste von der Wurst!
Im Vergleich zu Tekken und Soul Calibur hat diese Game den selben Bart wie ZZ TOP.
(Review by: Der Komtur und Joe Dreck)




Ja bitte mehr davon! Wie geil ist das denn!
Ich lach mich hier grad zu Tode, schön sarkastisch geschrieben
Freu mich auf das nächste
Oh Gott, Killing Zone *g* Dieses Game hab ich meiner Playstation damals auch mal angetan, danach lag es nur noch als Staubfänger im Regal…!
Hab bei Youtube ein Video zum Game gefunden, da ich es nicht kannte:
http://www.youtube.com/watch?v=17SmWcnSajQ
Sieht ja wirklich nach einer Zumutung sondersgleichen aus
Bekam damals übrigens ein IGN Rating von 2 aus 10
Danke für die Blumen! Joe Dreck und meine Wenigkeit sind sehr gerührt!
Zum nächsten Retro-Review kann ich schon mal eines sagen:
Es handelt sich um ein Motorsportspiel der Spitzenklasse! (!KOTZ!)
Diese Review wird aber wirklich die reinste Quälerei, bei Killing Zone konnte man über den Rotz ja noch lachen!
Hehe, sehr schön!
Coole neue Rubrik!
Die Seite hier macht sich immer besser und besser!
Klasse Jungs … Super Kategorie
Hab sehr geschmunzelt! Toll geschrieben! Mehr davon!
Viele Grüße … der nie anwesende Admin von Gamers-Life™
Lex! Danke das Du das hier alles am Leben hälst! Nächstes Jahr Berlin !!!!